Extremwetter präzise vorhersagen:
Wenn starke Winde die Stromerzeugung bremsen
Am vergangenen Wochenende erfuhren weite Teile des europäischen Westens die Auswirkungen des Sturmtiefs Austen. Insbesondere in Frankreich zeigten sich die Effekte der starken Sturmböen in Form von sogenannten High-Wind-Cutoffs, vor allem bei Offshore-Anlagen. Das bedeutet, dass die starken Böen zu Abschaltungen der Windkraftanlagen geführt haben, um sie vor Beschädigung zu schützen. Die Abschaltung hat dementsprechend einen Einbruch in der Stromerzeugung zur Folge.
Diese Stürme treten vor allem in den Herbst- und Wintermonaten auf, auch wenn es im Sommer in Gewitterlagen ebenfalls zu sehr hohen Windgeschwindigkeiten und infolgedessen zu Abschaltungen kommen kann.
In diesem Video erklärt unser Meteorologe Steffen Eisenacher uns, warum mehr Wind nicht immer gleich mehr Strom bedeutet und warum eine präzise Vorhersage von starken Stürmen unabdingbar für die Planungssicherheit und Vermarktung ist. Unsere Marktvorhersagen, die neben Deutschland auch das gesamte europäische Netzgebiet und darüber hinaus erfassen, decken extreme Wettersituationen wie diese umfassend ab.
